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Unterschiedliche Gröüe der Sensoren
Ich habe mir die Sony Alfa 100 gekauft.
Ich habe mich vor dem Kauf unter anderen auch mal über die Sensorengröüe
der DSLR Interessiert.
Dabei bin ich auf Unterschiede gestossen.
Ich führe mal ein paar auf:
Sony Alfa 100 = 23,6*15,8 mm
Canaon EOS 20 D = 22,5*15,0 mm
Canon EOS 350 D = 22,2*14,8 mm
Canon EOS 400 D = 22,2*14,8 mm
Canon EOS 30 D = 22,5* 15,0 mm
Nikon D 40 = 23,7* 15,6 mm
(Alles Werksangaben)
Kann mir Jemand sagen warum diese Unterschiedlichen Gröüen?
Bringt ein geringfügig gröüerer Sensor auch Vorteile?
Sind doch alles APS C Sensoren.
Danke schon mal für eure Antworten.
Viele Grüüe Dieter38
Gröüe des Chips
Hallo,
gibt es eigentlich technische Gründe für die Gröüe des Bildsensors? Welchen Unterschied (auüer in der Handhabung) macht es ob bei gleicher Pixel-Anzahl der Sensor KB-Format hat oder eben kleiner ist?
Habe mich nur gefragt ob langfristig die Gröüe in Richtung KB gehen wird, oder ob sich aus irgendwelchen Gründen ein kleinerer Standard für DSLRs durchsetzten wird.
LG, Florian.
Ich habe noch einen Beitrag zu diesem Thema per PN bekommen, den ich euch nicht vorenthalten möchte:
"Die Sache mit der unterschiedlichen Größe von Sensorchips und analogem Format war auch so mein erster Gedankengang, quasi wie Du es im letzten Post beschrieben hast.
Im Gegensatz zum analogen Kleinbildformat und den professionellen DSLRs verfügen die Consumer-DSLRs über wesentlich kleinere Chips (APS-C und 4/3), was natürlich zu Qualitätsverlusten führen kann, wie Bildrauschen, (ungewollter) Sternchen-Effekt oder diese (wohl damit verwandte) Beugungsunschärfe, von der ich jetzt allerdings auch zum erstenmal höre. Da ich immer noch analog fotografiere, und dabei je nach Bildgestaltungkriterien sämtlichen Blendenspielraum ausnutze, kann ich all diese „Effekte“ nicht nachvollziehen, da diese bei meiner Arbeit nicht auftreten. Genauso wie das hier und in anderen Foren herumgeisternde heilige Gebot der Blende 8, ohne die es angeblich keine guten Bilder gibt, was mir aber bis heute noch niemand der DSLR-Jünger plausibel erklären konnte.
Zum Post von User E3A („viele Objektive neigen bei Offenblende zu Unschärfen“) sei folgendes gesagt:
Eigentlich ist es so, dass, wenn eine Optik einen Gegenstand, welcher sich voll und ganz im angegebenen Schärfebereich der Optik befindet und exakt fokussiert ist, fehlerhaft bzw. unscharf/soft abbildet, ob mit goßer, kleiner oder offener Blende, dann stimmt irgendetwas mit der Beziehung zwischen Optik und Bildgeber (Sensor/Film) nicht. In der professionellen Kameratechnik, wo häufig mit Wechseloptiken gearbeitet wird, hat man die Möglichkeit, dies zu korrigieren,. indem man das Auflagemaß neu justiert. Man korrigiert quasi den Abstand zwischen den letzten Linsen und dem Bildgeber, so daß man über den gesamten Zoomweg eine konstante Schärfe hat. Damit ist die Optik quasi korrekt auf die Kamera abgestimmt.
Ich finde diese Art von Themen und Diskussionen sehr interessant, zeigt dies doch deutlich, dass die digitale Fotografie keine technischen Wunder vollbringen kann und im Vergleich zur analogen Fotografie immer noch etliche Kinder- bzw. systembedingte Krankheiten besitzt, die für einige Fotografen tolerierbar, für andere aber nicht tolerierbar sind."
Ich denke damit sind (für mich zumindest) einige Fragen beantwortet.
Also für mich würde die Wahl schwer, wenn ich in ein System neu einsteigen könnte und lediglich der Body die Entscheidung ausmachen würde.
Nikon hatte bei mir immer große Sympathien für das wirklich kaum weichgespülte Bildergebnis, was bei Canon seit der D60 immer schlimmer wurde von Modell zu Modell. Bei der 5D scheints nun doch wieder ein wenig Richtung D60 zu gehen, also der Punkt fällt unentschieden aus.
Rauscharmut ist für mich sekundär, ab und an füg ich einem ISO 100 Bild sogar per Hand noch etwas Rauschen/Korn hinzu. Auch wenn über die d200 noch nichts bekannt ist: Selbst wenn sie merklich stärker rauscht als die 5D -> kein ENtscheidungsgrund.
Handling: Vorallem eine Gewöhnungssache, wenn einem die Anatomie nicht völlig einen STrich durch die Rechnung macht.
Sucher: Das ist eigentlich das was mich zur Zeit an meiner 300D am meisten nervt, dieser winzige und dennoch dunkle Sucher, der große Sprung ist mit Cropkameras leider nicht möglich, auch wenn es sicherlich bessere ALternativen gibt. Einen Systemwechsel wärs mir nicht wert. Das spricht eindeutig für die 5D.
Pixelanzahl: Ob nun 10 oder 12 ist völlig egal aus meiner Sicht. Schon der Sprung von 6 auf 8 kann mich nicht sonderlich beeindrucken. Unter einer Pixelverdopplung ist der reale Effekt aufs ausbelichtete Bild aus meiner Sicht (oberhalb von 5(6mPixel) nicht groß genug um allein deshalb einen Neukauf zu rechtfertigen und auch keine ENtscheidung für das eine oder andere Kameramodell. Unentschieden.
Vignetierung: Ob mit KB-Optiken an der KB-Kamera oder mit Cropoptiken an der Cropkamera -> wohl kaum vermeidbar. Nur im Telebereich mit dann KB Optiken an der Cropkamera ergibt sich ein Vorteil, dann für die D200.
AUflösung: Hier schlagen 2 Herzen. Gerade für Makro und starke Teleaufnahmen ist die mehr als deutlich höher auflösende D200 sicherlich von den reinen Voraussetzungen her die bessere Wahl. Im Gegenzug würde ich mir von der 5D einen deutlichen Vorteil von der geringeren AUflösung im leichten Tele/Normalbereich erhoffen. WW ist für mich absolut nebensächlich.
Objektivkompatiblität: Endlich auch mit den ünstigeren Nikon-DSLR die möglichkeit zur Belichtungsmessung bei Optiken ohne CPU -> Unentschieden.
Blitzsystem: DIe Nikon hat einen integrierten Blitz, eine durchaus praktische Zugabe, aber nicht kaufentscheidend für mich. Außerdem spart man sich so auch ein externes Steuergerät. -> Ganz nette Beigaben.
KB vs. 1, Crop: Wäre mir prinzipiell alleine völlig egal, nette Optiken gibts für beide Bildformate. Indirekt natürlich durch die Auflösung bzw. den Sucher durchaus kaufentschiedend.
Also ich wäre als Systemneueinsteiger unabhängig von allen sonstigen Systemvoraussetzungen absolut unentschlossen. Da ich mein System aber nunmal schon vor 10 Jahren gewählt habe, mich an die Canonprodukte und das Handling gewöhnt habe, entsprechendes Zubehör schon besitze käme für mich bei dieser Unetschiedenheit nie ein Systemwechsel in Frage. Zudem bietet Canon für meinen Bedarf durchaus kaufentscheidende Systemprodukte an, die mir Nikon nicht in der Form bieten kann (gleiches gilt umgekehrt bei anderen Anforderungen ebenso!). Zudem würde ein Systemwechsel die Probleme bei der Wahl nicht lösen können. Optimal wäre für mich wohl eine 5D mit Brennweiten von 24/28 (bekommt man ja eh dazu) bis 135 oder 200mm. Darüber dann eine 1,6 Cropkamera mit entsprechender Auflösung mit einem Makro um die 100mm und einem Telezoom bis 400mm.
Die optimale 1 Kameralösung, die es wohl nicht so schnell geben wird, wäre eine KB-Kamera, die höher auflöst als meine 300D. Am KB-Format lag meine Wunsch Endbrennweite immer bei unbezahlbaren 600mm. Am Crop mit ca. 400mm bin ich daher sehr sehr zufrieden. Mehr benötige ich nicht, ein wenig croppen kann man zur Not aus den 6mPixeln noch. Mit einem niedriger auflösenden KB-Sensor wärs in dem Bereich ein Rückschritt, ebenso wie bei Makros, wo ich dann wieder häufiger in den 1:1 Bereich gehen müßte, den ich nun meist gar nicht brauche.